Schützenverein-Bokern-Märschendorf e.V.
Schützenverein-Bokern-Märschendorf e.V.

1969

In diesem Jahr wurde unter der Leitung von Ing. Frilling die neue Schießhalle errichtet. Das öffentliche Pokalschießen sah Paul Schulze als Vereinsmeister bei den Junioren und Clemens Blömer als Vereinsmeister bei den Senioren. Die ein Jahr zuvor neu gegründete 6. Kompanie zeigte sogleich ihr Können und gewann mit 249 von 250 möglichen Ringen den Wanderpokal. 
Ein besonders imposantes Bild bot in diesem Jahr der Festumzug der Schützen, an dem nicht nur die Vorstände der Nachbarschützenvereine aus Lohne und Dinklage wieder teilnahmen, sondern auch mehrere Kompanien. Hier zeigte sich insbesondere die gute kameradschaftliche Zusammenarbeit mit dem Schützenverein Lohne.

Neuer Schützenkönig wurde Werner Frilling, der damit bewies, dass er nicht nur Schützenhallen bauen, sondern auch darin schießen kann. Als König Werner „der Eifrige“ wählte er seine Frau Hanne „die Sanftmütige“ zu seiner Königin. Den Thron vervollständigten Hermann Arlinghaus mit Agnes Schürmann, Georg und Theresia Pagenstert, Franz und Gisela Hackmann sowie Hubert und Hilde Meyer.

1968

Im 13. Jahr seines Bestehens wurde das Schützenfest in diesem Jahr in besonders stattlichem Rahmen gefeiert. Der Festumzug bot durch die vielen Kapellen und Spielmannszüge ein sehr ansehnliches Bild; erstmals war auch der Musikverein aus Bakum dabei, der auch schon der Gefallenenehrung in Carum am Morgen des 1. Schützenfesttages einen würdigen Rahmen gegeben hatte. Als Zeichen nachbarschaftlicher Verbundenheit kamen zum diesjährigen Schützenfest auch die Präsidenten der Schützenvereine aus Lohne (Diekstall) und Dinklage (Weiss) mit Abordnungen des Vorstandes. 

Josef Schwerter, der „Tatkräftige“ vom Moorkamp, wurde in diesem Jahr Schützenkönig, seine Frau Maria, „die Fröhliche“, wurde seine Kö¬nigin. Zum Hofstaat gehörten Josef und Helma Kamphaus, Paul und Anneliese Kamphaus, August und Inge Schwerter sowie Günter und Monika Pundt.

Auch die neue Schützenhalle war in diesem Jahr fertig gestellt worden und bestand ihre erste große Bewährungsprobe. Aus Schledehausen waren erstmals die „Grenzjäger“ als nunmehr 6. Kompanie beim Schützenfest 

1967

Das erste Schützenfest auf dem vereinseigenen Schützenplatz! Welch große Freude und auch Stolz herrschten, als der neue Platz rechtzeitig zum großen Fest am 4. und 5. Juni hergerichtet worden war. Den Bewohnern beider Bauerschaften bot sich ein imposanter Festumzug: Fünf Kompanien marschierten im Festzug, dazu eine Abordnung des Lohner Schützenvereins mit König und Vorstand, die Lohner Stadtkapelle, der Jugendspielmannszug aus Lohne und die Spielmannszüge aus Lohne, Vechta und Hagen. 

Schützenkönig wurde Otto Westendorf, „der Unternehmungslustige“, Königin seine Frau Maria, „die Temperamentvolle“. Zum Hofstaat gehörten Josef und Josefa Renze-Westendorf, Julius und Maria Buschmann, Franz und Bernharda Timphaus und Hubert und Regina Schiplage-Westendorf.

1966

In diesem Jahr wurde aus dem Schützenverein Bokern-Märschendorf durch entsprechende notarielle Eintragung ein eingetragener Verein. In seiner Satzung wies der Verein nochmals ganz deutlich darauf hin, was er sein wollte: eine „Pflegestätte des heimatlichen Brauchtums, insbe¬sondere des Schießsports und Pflege der Kameradschaft“. Da der neue Schützenplatz noch nicht fertig gestellt war und das ehemalige Schützengelände der Trassenführung der neuen Autobahn weichen musste, wurde Aumanns Wiese als Festplatz hergerichtet. 

Neuer Schützenkönig wurde Hubert Brinkmann, Königin seine Frau Irmgard. Zum Hofstaat gehörten August und Elfriede Frilling, Ernst und Hannelore Lienesch, Albrecht und Margret Hoping und Josef und Helma Kamphaus.

1965

Der Schützenverein Bokern-Märschendorf ist inzwischen Mitglied des Oldenburger Schützenbundes geworden. Letztmalig fand das Schützenfest in diesem Jahr auf dem Gelände von Arnold Kalvelage statt, und zwar am 13. und 14. Juni. Seit Jahren schon hatte Hauptlehrer Karl Hejny für eine gelungene Kinderbelustigung gesorgt, so auch in diesem Jahr. Assistiert wurde er dabei von seiner Frau Hedwig. Auch das Kinderschützenfest stand unter seiner Regie. Hubert Schiplage-Westendorf mit seiner Voltigierabteilung fand durch gelungene Darbietungen den Beifall der Schützen und der zahlreichen Festbesucher. 

Schützenkönig wurde in diesem Jahr Hubert Meyer, „der Fleißige“, Königin wurde seine Frau Hilde, „die Liebliche“. Zu seinem Hofstaat zählten Heinrich und Maria Frilling, Heinrich und Josefa Sieverding, Alfons und Hildegard Frilling sowie Klemens und Leni Riesenbeck.

1964

Das Schützenjahr 1963/64 war für den Schützenverein Bokern-Mär¬schendorf von großer Bedeutung. Dem Vorstand, vielen eifrigen Schüt¬zenbrüdern und besonders auch dem 1. Vorsitzenden Clemens Blömer ist es zu verdanken, dass der Schützenverein zu seinem eigenen Schüt¬zenplatz kam. Zu dem von der Stadt Lohne in Erbpacht übernommenen Platz kam 1964 auch eine eigene Schützenhalle. Beide Anlagen wurden in den nächsten Jahren immer weiter vervollständigt, so dass der Schüt¬zenverein über eine ausgezeichnete Fest- und Schießanlage verfügte, die erst Ende der 80er Jahre erneuert wurde.

Wie es sich für einen 1. Vorsitzenden gehört, wurde Clemens Blömer in diesem Jahr auch Schützenkönig. Er erhielt den Beinamen „der Eiserne“; Königin wurde seine Frau Maria, „die Milde“. Zum Hofstaat gehörten Arnold Kalvelage und Frau Elfriede, Alfons Deterding und Frau Elisabeth, Karl Hejny und Frau Hedwig und Werner Eveslage mit Josefa Röchte.

1963

Und wieder hatte sich der Schützenverein vergrößert; als „Moorha¬sen“ marschierte die 5. Kompanie nunmehr beim großen Festumzug mit. Sowohl Wetter als auch Stimmung waren von bester Qualität.

Schützenkönig wurde in diesem Jahr Hermann Kamphaus, der nach dem Königsschießen von seinen begeisterten Schützenbrüdern der 1. Kompanie ins Festzelt getragen wurde. Königin wurde seine Frau Jose¬fine. Den Hofstaat bildeten Willi Lamping und Frau Hedwig, Hans Urke und Frau Sefa, Georg Swadzba und Frau und Heinrich gr. Hackmann sen. und Frau.

1962

In diesem Jahr wurde das Schützenfest erstmals unter der neuen Ver¬einsfahne gefeiert; sie war zum größten Teil aus Spenden finanziert wor¬den. Beim Festumzug schritten Günter Pundt, Clemens Sieve und Josef Sieve stolz mit der neuen Fahne voran. Schützenkönig wurde in diesem Jahr Bernhard Nuxoll „der Starke“ von der 4. Kompanie, Königin seine Frau Elisabeth „die Edle“. Zum Hofstaat gehörten Josef Heitmann und Frau Elli, Clemens Berding und Frau Elisabeth, August und Agnes Hammor und August Hachmöller mit Maria Rump.

1961

Bedingt durch eine große Mitgliederwerbung, stiegen die Mitgliederzahlen des Schützenvereins Bokern-Märschendorf weiter an. König Ar¬nold Kalvelage besuchte in seinem Regierungsjahr sämtliche Kompa¬nien und spendierte je ein Fass Bier. In der Generalversammlung wurde Ignatz Niedfeld einstimmig zum Präsidenten des Schützenvereins ge¬wählt. 

Das Schützenfest fand in diesem Jahr erstmals an dem vorher festge¬legten Termin Ende Mai / Anfang Juni statt. Schützenkönig wurde Präsident Ignatz Niedfeld, seine Frau Elisabeth wurde Königin. Zu seinem Hofstaat gehörten Franz Schulze mit Frau Paula, Werner Bokern-Kersting mit Frau Ulla, Clemens Averbeck mit Frau Luzia und Eduard Niemann mit Frau Maria. 

Als Mitte 1961 der Lohner Schützenverein sein 125-jähriges Jubiläum feierte, nahm der Schützenverein Bokern Märschendorf geschlossen mit vier Kompanien daran teil. Die Lohner Bevölkerung zeigte sich beein¬druckt von den Märschendorfer Festkutschen mit Königspaar und Hof¬staat, denen Oberst Clemens Ruholl, Platzkommandant Alfons Deter¬ding und Adjutant Arnold Kalvelage voranritten.

1960

Das neue Jahrzehnt begann mit einem starken Auftrieb für den Schützenverein Bokern-Märschendorf, bedingt durch den Zusammenschluss der Bokerner Schützen mit den Märschendorfern. Auch in Bokern-Ost und in Carum besann man sich einer Schützentradition und gründete hier ebenfalls neue Kompanien. Im Lokal Frilling in Bokern-Ost entstand so die 3. Kompanie „Alte Jäger“ mit Hauptmann Heinrich Sieverding und Feldwebel Josef Ruholl an der Spitze. Die 4. Kompanie „Alte Kameraden“ erblickte das Licht der Schützenwelt in der Gastwirtschaft Frieda Rump; hier wählte man August Hachmöller zum Kompaniechef und Bernhard Knappwerth zum Kompaniefeldwebel. 

Schon im Februar 1960 hatte man auf der Generalversammlung den Wunsch geäußert, die „Grenzen“ des Schützenfestes zu vergrößern; ebenso kam man überein, das Schützenfest in diesem Jahr öffentlich zu feiern. In dieser Versammlung wurde auch erstmals ein Vorstand für den Schützenverein gewählt: Regimentskommandeur und Oberst wurde Clemens Ruholl; 1. Vorsitzender des Vereins wurde Clemens Blömer, 2. Vorsitzender Clemens Nietfeld; zum Schriftführer und Platzkommandanten bestellte man Alfons Deterding, und Josef Kamphaus wurde Kassierer. Zum Adjutanten ernannte man Arnold Kalvelage, der sein Grundstück in Märschendorf als Festplatz zur Verfügung stellte. Erster Festwirt war Josef Grave aus Carum. 

Das Schützenfest fand offiziell an zwei Tagen im Juli statt. Der Kom¬paniefeldwebel der 2. Kompanie, Martin Westendorf, führte mit einem Teil der Lohner Stadtkapelle am Morgen des Schützenfestsonntages ein großes Wecken durch, dessen Brauch bis heute beibehalten wird. 

Gegen 14.00 Uhr nahm das Schützenregiment vor der Gaststätte Schulze Aufstellung. Der Festzug, in dem nicht weniger als acht Kut¬schen mitfuhren, wurde mit zünftiger Marschmusik der Stadtkapelle Lohne und den Spielmannszügen aus Lohne und Vechta begleitet. Am Sonntag und Montag wurde dann um die Orden und die Königswürde geschossen. Am Montagmorgen gab es in allen Kompanien den gemein¬samen Frühschoppen und anschließend ein rustikales Mittagessen. 

König wurde in diesem Jahr Arnold Kalvelage, der seine Frau Elfriede zur Königin wählte. Mit dem Namen Arnold Kalvelage verbindet die 2. Kompanie viel. Er war es, der mit seinem Schifferklavier bei allen mög¬lichen Feiern der Kompanie die Stimmung anheizte. Zwar immer in Begeisterung für das Brauchtum, war man gleichzeitig auch weltoffen, wie folgende kleine Anekdote beweist. Der Schah von Persien hatte seine Frau Soraya entlassen, weil sie ihm keinen Thronfolgen gebar. Während der Regentschaft König Arnolds sang die 2. Kompanie nunmehr oftmals folgendes Lied: 

„Elfriede, Elfriede, Elfriede, 
Du bist ja die Schönste der Welt. 
Schenkst Du dem Arnold kein Söhnchen, 
fliegst Du ganz schnell vom Thrönchen, 
genauso wie die Soraya.“ 

1959

In diesem Jahr hatte sich aus der „Jägerbrigade“ die 2. Kompanie entwickelt. Erstmals traten somit zwei Kompanien zum Festmarsch an. Angeführt von der Stadtkapelle Lohne, ging es letztmalig in Richtung Bokern zum Festplatz auf den Hof Niemann. 

Schützenkönig wurde diesmal Hermann Schnieders aus Bokern, seine Königin war Ursula Pundt. Zum Thron gehörten Otto Nietfeld und Frau.

1958

In diesem Jahr war nun erstmalig auch ein kleiner Trupp Schützen aus Märschendorf beim Aufstellen vor dem Lokal Schulze dabei. Die 2. Kompanie „Jägerbrigade“ wurde angeführt von Ferdinand Bokern-Kersting, der auch zum Fähnrich befördert wurde. Nach Ansprache und Ge¬fallenenehrung setzte sich der von der Stadtkapelle Lohne angeführte Festumzug in Richtung Märschendorf in Bewegung; er ging bis zum Schmiedemeister Clemens Blömer und zurück auf den Hof Niemann. Viele Schaulustige säumten den Zug, und als am Nachmittag der neue Schützenkönig ausgerufen werden konnte, hatte man schon den Begriff „Volksfest“ auf den Lippen. 

Beim Königsball in der Gaststätte Schulze repräsentierte der neue Kö¬nig Paul Möllmann zusammen mit Königin Gertrud Runnebom und dem Hofstaat Werner Pundt mit Frau Erna, Clemens Pundt mit Frau Maria und Alfons Runnebom mit Frau Ursula das neue dörfliche Gemeinschaftsgefühl. 

1957

Von Jahr zu Jahr bekam das Schützenfest einen immer größer werdenden Zulauf. 1957 waren es schon 40 Schützen, die bei der Gaststätte Schulze antraten. Zum ersten Mal führte die Stadtkapelle Lohne den Festmarsch an, nachdem Clemens Ruholl die Festansprache und die Gefallenenehrung vorgenommen hatte. 

Auf dem Schießstand, der in diesem Jahr wesentlich besser hergerichtet war, erwies sich Clemens Averbeck als bester Schütze. Zu seinem Königsthron gehörten neben seiner Frau Luzia als Königin Paul Bünger mit Ehefrau und Albrecht Hoping mit Hedwig Hoping. Gefeiert wurde wiederum auf dem Hofe Niemann; der Königsball fand ebenfalls in der Gaststätte Schulze statt.

Das neue Theaterstück für die Theater-Saison 2018

König Jürgen Überwasser mit Königin Yvonne Überwasser

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Schützenverein-Bokern-Märschendorf e.V.